Vor allem die tatkräftige Unterstützung durch die "Treff-Hotel“-Kette, trägt zum alljährlichen Gelingen dieser Veranstaltung bei. Die Zusammenarbeit mit dieser Kette beginnt 1986.

Im Jahr der "Wiedervereinigung“ beteiligt sich der RV-1896-Korbach am 8. September 1990 am Partnerschaftsbesuch der Stadt Korbach in Waltershausen. Neun Radfahrer brechen morgens um 7.15 Uhr in Korbach auf und erreichen den Marktplatz von Waltershausen um 15.15 Uhr. Diese Fahrt dient der Überbringung der Partnerschaftsurkunde. Unter großem Beifall der dort anwesenden Bevölkerung, werden die Fahrer herzlich begrüßt. In den kommenden Jahren werden regelmäßig Gegenbesuche von Radsportlern beider Städte durchgeführt.

Das schon länger existierende Mountainbike nimmt zu Anfang der 90er Jahre ebenfalls Einfluss auf das Radsportangebot des Vereins. So ist dieses Sportgerät doch ein unverzichtbarer Bestandteil der Radsportszene geworden. Der Verein führt seit 1992 alljährlich bundes- bzw. landesoffene MTB-Rennen durch. 1995 wurde, leider unter nur geringer Beteiligung, erstmals eine "Country-Tourenfahrt“ (CTF) durchgeführt. CTF ist der RTF sehr ähnlich, nur dass hier die Strecken zwischen 20 und ca. 50 Kilometern mit dem Mountainbike im Gelände gefahren werden.

Zusammenfassung:

Der Verein blickt heute auf eine 100-jährige Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen zurück. In den letzten 25 Jahren hat sich der Verein kontinuierlich weiterentwickelt, so dass man heute sicher von einem Höhepunkt der Vereinsarbeit sprechen kann. Diese Arbeit beschränkt sich längst nicht mehr auf die Stadt allein. So haben die sportlichen Erfolge der vergangenen Jahre, aber auch die durchgeführten Radsportveranstaltungen, bundesweite Bedeutung erreicht.

Der Verein stellt mittlerweile mehrere Verbandstrainer und hat damit direkten Einfluss auf die sportliche Arbeit des Hessischen Radfahrer Verbandes. 

Als Verbandstrainer sind tätig:

- Tanja Vorlicek (Kunstradfahren)

- Dirk Knippschild (Radball)

- Helmut Schmidt (Rennfahren)

Ein Verein mit solch vielfältigen Aktivitäten und dementsprechend vielen verschiedenen Abteilungen, braucht aber auch eine Führung mit Sachverstand, Tatkraft und Durchsetzungsvermögen. Diese Eigenschaften sind der Grund für die langjährige Vereinsführung durch Manfred Knippschild. Seit 1971 im Vorstand, hat er den Verein mit kurzer Unterbrechung, über insgesamt 23 Jahre als 1. Vorsitzender durch alle Unbilden der Zeit geführt.

Aber auch die Arbeit des gesamten Vorstandes und nicht zuletzt die Unterstüt­zung aller Mitglieder, sind unverzichtbare Voraussetzungen für eine erfolgreiche Vereinsarbeit.

So bleibt zu hoffen, dass dieser traditionsreiche Verein, noch lange Jahre weiter erfolgreich zum Wohle des Radsports arbeiten wird.

  

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